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Verabschiedung Herr Elbert PDF Drucken E-Mail

Main-Echo Zeitungsbericht "Elbert: <<Sie haben einen schönen und interessanten Arbeitsplatz>>" vom 30./31. Januar 2010:

Feier: Lebenshilfe-Geschäftsführer geht in den Ruhestand

 

Verabschiedung Herr Elbert

Abschied und Neuanfang (von rechts): der scheidende Geschäftsführer der Lebenshilfe, Roland Elbert, mit dem Kreisvorsitzenden Dr. Reinfried Galmbacher und Nachfolger Armin Staab

Elsenfeld. »Es geht heute nur um Sie«, sagte Dr. Reinfried Galmbacher, Kreisvorsitzender des Lebenshilfevereins für Menschen mit Behinderungen am Freitag zum scheidenden Geschäftsführer Roland Elbert, der in einer Feier in der Frühförderstelle verabschiedet wurde.

Zuvor hatten die Kinder und Betreuten sowie die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Einrichtungen eine bewegende Abschiedsfeier gestaltet. Von der Musikgruppe Saitensprung wurden die Feierlichkeiten musikalisch umrahmt.

Gute Zusammenarbeit betont

Zahlreiche Wegbegleiter und Vertreter von Institutionen und Kommunen des Landkreises hatten sich eingefunden, um Roland Elbert zu würdigen. In seiner Ansprache fasste Galmbacher Elberts berufliche Karriere zusammen. Zunächst als Verwaltungsleiter, später als Geschäftsführer habe er sich engagiert und profiliert.
Galmbacher erinnerte an die Veränderungen und Neuerungen, die es während Elberts 17-jähriger Tätigkeit gegeben hat. Der Kreisvorsitzende betonte die gute Zusammenarbeit mit anderen sozialen Einrichtungen und den Behörden. »Das ist auch ein Verdienst von Roland Elbert«, unterstrich er.
»Zwar ist jetzt mehr Zeit für Hobbys und Dinge, zu denen Sie nie kamen, aber die Kinder und Menschen, die sie im Berufsleben begleitet haben, sind Ihnen mit Sicherheit ans Herz gewachsen«, sagte Landrat Roland Schwing. Neben den vielen Erweiterungen und neuen Angeboten der Lebenshilfe habe Roland Elbert als Kraftakt und Abschluss seiner Geschäftsführertätigkeit die Sanierung der Richard-Galmbacher-Schule auf den Weg gebracht. Ein mehrere Millionen schweres Projekt, das vom Landkreis zwischenfinanziert werde.
Namens der unterfränkischen Lebenshilfe-Geschäftsführer bedankte sich Bernhard Germer (Aschaffenburg) für die kollegiale Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Roland Elbert bekannte, mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied zu nehmen.
»Gemeinsam haben wir einen wichtigen Beitrag für ein würdiges Leben von Menschen mit Behinderungen geschaffen«, stellte er fest. »Nicht immer war alles machbar, was wünschenswert war«, bedauerte er einige schmerzhafte Entscheidungen und verwies auf den Verzicht des Vereins auf das Landschulheim in Hesselbach im Odenwald und des Bauscherhauses in Miltenberg. Er bat darum, seinen Nachfolger Armin Staab in gleicher Weise zu unterstützen. »Sie haben einen schönen und interessanten Arbeitsplatz«, versicherte Elbert. Armin Staab wird sein Amt am kommenden Montag antreten.

Ruth Weitz